Sitzen wie ein Schneider

Albstadt, März 2015: Seit Menschengedenken sitzen wir mit verschränkten Beinen im Schneidersitz. Bis heute hat sich unser Lieblingssitz kaum verändert. Woher kommt eigentlich sein Name? Wir gehen auf eine kleine Entdeckungsreise von Europa bis ins ferne Asien, immer auf der Suche nach dem angenehmen Sitz.

Er ist allen Menschen ein Begriff. Für manche ist der Schneidersitz eine bequeme Sitzhaltung, für andere eine akrobatische Herausforderung. Verbreitung hat er in unterschiedlichen Kulturen gefunden, ob zur Meditation im buddhistischen Raum als Lotussitz oder in Arabien und Europa als angenehme Sitzposition. Was aber ist eigentlich der Schneidersitz genau? Fest steht: Wir sitzen auf dem Boden, mit oder ohne Matte, mit beiden Beinen gekreuzt, die Knie angewinkelt. Ob die Füße jeweils unter oder über den Oberschenkeln positioniert sind, liegt an der körperlichen Flexibilität und am Anlass. Um bequem auf dem Boden zu sitzen, reichen gekreuzte Beine und angewinkelte Knie aus. Wer sportliche Ambitionen hegt, der wählt die fortgeschrittene Variante. 

Seinen Ursprung findet der Schneidersitz in Europa und – wie sein Name schon verrät – bei den Schneidern. Diese saßen während der Näharbeiten auf großen Tischen. So wurde Platz gespart und verhindert, dass teure Stoffe auf dem staubigen Boden lagen. Besonders mit schweren und langen Stoffbahnen konnten Schneider so leichter hantieren. Die Sitzposition erwies sich nicht nur als bequem sondern auch als stabil – beste Voraussetzungen für die Schneider, präzise mit ruhiger Hand zu nähen. 

In arabischen Ländern erfreut sich der Schneidersitz bis heute großer Beliebtheit, auch in geselliger Runde. Um Entspannung zu finden, wird diese Sitzposition in vielen Meditationsformen genutzt. Besonders bekannt ist der Lotussitz, wie er im Yoga praktiziert wird. Diese Form ist nicht nur entspannend, sondern auch eine gute Rückenschule. Bei konsequenter Durchführung dehnt man effektiv viele Muskeln. So ist der Schneidersitz gut für Hüfte, Oberschenkel, Rücken und auch knieschonend. Beim Schneider- und Lotussitz werden Muskeln aktiviert, die auf Stühlen nicht genutzt werden. Sportler profitieren von der gesunden Sitzhaltung, ebenso wie Menschen mit Rückenproblemen. 

Aktive Menschen schätzen ihn, denn keine Sitzgelegenheit passt sich so flexibel dem Umfeld an. Ob in Ruhe unterm Baum im Park oder daheim, um entspannt Lieblingsmusik zu hören. Nach einem hektischen Tag im Büro oder nach schweißtreibendem Sport. Im Schneidersitz kann der Geist perfekt entspannen. So bleiben Körper und Seele in Bestform. 

Bequeme Kleidung ist eine wichtige Voraussetzung, um sich ohne Probleme in den Schneidersitz zu begeben. Das BESTFORM-Konzept von schneider sportswear erfüllt diese Anforderung. Als deutsches Traditionsunternehmen produziert schneider sportswear qualitativ hochwertige Sportbekleidung. 

 

 

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